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A Day in Paris – un jour a Paris

A single day in Paris, with no time pressure – makes you a “non-tourist”, and allows you getting a personalised feeling of the city.

From Joinville le Pont – alongside the Marne, through Gare de Lyon, Boulevard Diderot.

A long walk parallell to the “Avenue Daumnesil”, on the “Viaduc Des Arts – Promenade Plantée” – 2 km on an ancienne train line, five mtrs above ground. At the end at “Place Felix Eboue” a Marché, clothes , vegetables, meat, fish, and flowers.

From the metro station Anvers up to Sacre Coeur using the funicular – we had all day tickets anyway. Together with all the American, Chinese, German and others. Place de Tartre, Rue Epic, down to the Boulevard Clichy.

Xenos, mein Bruder – V

Weitere Begegnungen mit Fremden – die mir übrigens gar nicht mehr so fremd vorkamen – hatte ich regelmässig, als ich anfing, in der Jugendgruppe des Schwäbischen Albvereins Volkstanz zu machen. Eine Gruppe von Jugoslawen (heute vermutlich Kroaten) besuchte uns, wir hatten mehrere gemeinsame Auftritte und tanzten gemeinsam, bei Veranstaltungen, auf Plätzen und in der Halle.
Diese Gruppe wurde, sogar von uns wahrnehmbar, von Funktionären begleitet, die es schwierig machten, sich zu unterhalten, obwohl mehrere der Teilnehmer deutsch sprachen. Privat-Übernachtungen waren nicht vorgesehen, so dass alle gemeinsam in Kirchheim in der Jugendherberge übernachteten.
Alle Überwachungen waren allerdings, wie sich am letzten Morgen herausstellte, vergebens: ein Mädchen aus der jugoslawischen Gruppe konnte sich im Aufbruchsgetümmel absetzen und war für 3 Tage komplett verschwunden – bis die anderen ganz eindeutig wieder in Jugoslawien angekommen waren. Sie war von einem der Zuschauer versteckt worden, und blieb anschliessend in Deutschland.

 

Xenos, mein Bruder – IV

Abgesehen von einem kleinen, nicht wirklich gefährlichen Unfall auf dem Bau blieb mir ein weiteres Ereignis für immer gegenwärtig:
Als Ferienarbeiter, damit als derjenige mit dem geringsten Stundenlohn, war ich zuständig dafür, für alle das Frühstück – auf schwäbisch Vesper – einzukaufen. Zuerst zum Bäcker wegen der Brötchen, dann zu verschiedenen Metzgern, um Wurst und Salami zu kaufen.
Einer der Arbeiter, ein Jugoslawe aus Bosnien (damals noch jugoslawisch), und was mir damals nicht klar war, ein streng gäubiger Muslim, wollte Rindfleisch in der Dose haben, das ich im Kaufladen holen sollte.
Während ich mit den anderen Kollegen meine Einkäufe abrechnete, stellte der Bosnier fest, dass die Rindfleischdose etwa zehn Prozent Schweinefleisch enthielt. Mit Tränen in den Augen erklärte er, das er das nicht essen dürfe. Mir wurde bei dieser Gelegenheit klar, welche tiefgreifende Einflüsse strenge religiöse Verhaltens-Regeln auf Einzelpersonen und auf das gesellschaftliche Leben nehmen können.
Was mich sehr beeindruckte, war, dass selbst die streng katholischen italienischen Kollegen die Betroffenheit des Bosniers respektierten. Sie haben auch immer toleriert, dass er als Muslim sich manchmal anders verhielten, als sie selber.

 

Xenos, mein Bruder – III

Mit vierzehn durfte ich in den Schulferien arbeiten, mit der Intention, mir ein Tonbandgerät zu kaufen. Weil mein Vater den Inhaber einer kleinen Baufirma kannte, war für mich von Anfang an klar, dass Ferienarbeit bei den Bauarbeitern stattfand.
Einer der Bauarbeiter war nicht viel älter als ich. Francesco, ein Junge aus Calabrien freundete sich mit mir an. Ich brachte ihm Deutsch bei, so wie ich es mir vorstellte, er brachte mir Italienisch bei, unterstützt von den älteren italienischen Kollegen, die sich über mein Interesse freuten. Eine Einladung nach Reggio di Calabria konnte ich während der drei Sommerferien auf dem Bau leider nie annehmen.

 

Xenos, mein Bruder – II

Mein nächstes, nur kurzes Erlebnis, im Zusammenhang mit Fremden hatte ich im Alter von etwa elf, als ein Freund meines Bruders und ich uns an eine Wiese an der Autobahn begaben, wo eine grössere Anzahl amerikanischer Soldaten für einen Tag kampierten.
Ich versuchte mich mit meinen wenigen englischen Worten mit ihnen zu unterhalten – was zumindestens als Versuch gelang. Wir wurden von den Soldaten – und aus heutiger Sicht auch von den Offizieren – freundlich aufgenommen. Sie lachten mit uns, sie versuchten mit uns Lieder zu singen.
Am Ende das Nachmittags zogen wir, was von uns nicht beabsichtigt war, beladen mit verschiedensten Konserven und mit Schokolade von dannen.
Dieses Erlebnis war die Basis dafür, dass ich in meinem späteren Leben – als ich die USA schon als einen der Verursacher von vielen Krisen weltweit eingeordnet hatte – immer zu unterscheiden wusste zwischen dem Staat, seiner Macht und seinen Interessen einerseits und den Einwohnern und Bürgern andererseits.

 

Xenos, mein Bruder – I

Meine ersten Erfahrungen mit „Fremden“, an die ich mich, wenn auch nur sehr transparent, erinnern kann, machte ich im Alter von 3 Jahren mit Michael aus (damals noch) Abessinien. Michael war als Praktikant bei der Fiirma „Otto-Webereien“ beschäftigt, und wohnte beim selben Vermieter wie meine Familie, als Untermieter.
Wann immer er Zeit erübrigen konnte, kümmerte er sich um mich. Wenn ich auch nur eine sehr vage bewusste Erinnerung an ihn habe, so verbindet sich für mich mit seinem Namen ein ganz ganz angenehmes, positives Gefühl.

 

The Highest Hill in Germany – Hohenasperg

How comes ?
Old saying in the region: Hohenasperg

Prison since late medieval time, it kept lots of – sometimes locally, sometimes worldwide well known – prisoners.

Celtic principality ca 500 BC, Hohenasperg was officially chartered in 1510.
1525 the leader of the countrymen, Jäcklein Rohrbach, was taken prisoner by the governor of Asperg.

In 1737, Joseph Süß Oppenheimer, a Jew and the financial adviser to the Duke of Württemberg, was arrested and, in a dubious political trial, was sentenced to death. The poet C. F. D. Schubart was held prisoner there between 1777 and 1787. Schubart’s fate became the subject of Friedrich Schiller’s Drama “The Robber.” Schiller himself had escaped the confinement of the Hohenasperg by fleeing to Mannheim in the neighboring Electoral Palatinate.

1933, numerous members of the Hitlers opposition, the Social Democrats and Communists, were imprisoned on Hohenasperg.

Transit Camp for Deportation to Concentration Camps (1940 – 1943)

The prison later became a civil prison for the detention of non-political prisoners

and now also houses the central hospital of the prison service in Baden-Württemberg.
In this capacity it held Peter Graf, father of the tennis-player Steffi Graf, in 1995. The serial killer Heinrich Pommerenke, died in Hohenasperg in the central hospital on December 27, 2008.

Uphills – if you risk it – you find a museum detailing the lives of some of the prison’s notable inmates. (“Hohenasperg. Ein deutsches Gefängnis”).