The King in the Web [Der König im Internet]

On Wednesdays, always towards nine in the evening, after the daily trouble with the princess was come through, the aging king sat in his dissintegrating castle — the banker already let collect the furniture — at the rests of his computer equipment. Formerly best quality, today only a shadow of the old efficiency was visible — an exchange distraint had taken place three months ago. They had left back not more than the standard of living of a king was to be expected.
Hoping at the insight of at least the royal telephone company, he tried to dial his provider, using his credit card. And really, it opened. As he was used to from TV, he first got sent some advertising banner. He saw, that the banners, following the latest technical state, were personalized. It was about throne coverings made of platinum and about the newest coaches and crowns. He annoyedly called his executioner, who , immediatelly after the king had signed an assignment explanation, arrived at the court.
The king made all of his subjects line up for appeal. Then, for lack of a writer, he had to read out his verdict by himself. It sounded:
Death to the Internet.
The executioner swung his sword repeatedly and cut all the ISDN connections in the empire of the king .

And if they haven’t died, they still solder today.


Mittwochs , immer so gegen neun am Abend, setzte sich der alternde König, nachdem der tägliche Ärger mit der Prinzessin überstanden war, in seinem in Aulösung begriffenen Schloss – die Möbel hatte der Bankier abholen lassen – an die Reste seiner Computerausstattung. Ehemals beste Qualität, war heute nur noch ein Schatten der alten Leistungsfähigkeit zu erkennen – vor 3 Monaten hatte eine Austauschpfändung stattgefunden.
Man hatte ihm grade gelassen, was als Lebensstandard eines Königs zuzumuten war. In der Hoffnung , dass wenigstens die königliche Telefongesellschaft ein Einsehen hatte, versuchte er sich mit seiner Kreditkarte bei seinem Provider einzuwählen .
Tatsächlich, es klappte. Zwar bekam er als erstes mehrere Werbebanner zugesandt, aber das war er schon vom Fernsehen her gewöhnt. Er sah, dass die Banner nach dem letzten technischen Stand personalisiert waren. Es ging um Thron-Bespannungen aus Platin und um die neuesten Kutschen und Kronen.
Verärgert rief er seinen Scharfrichter. Dieser kam, nachdem der König eine Abtretungserklärung unterschrieben hatte, sofort an den Hof. Der König ließ alle seine Untertanen zum Appell antreten. Dann , mangels eines Schreibers, musste er sein Urteil selbst verlesen. Es lautete :

Tod dem Internet.

Der Scharfrichter schwang mehrfach sein Schwert und durchtrennte sämtliche ISDN-Anschlüsse im Reich des Königs.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann löten sie heute noch.

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